Zeitschriften Im 17 Und 18 Jahrhundert Die Moralischen Wochenschriften Als Medium Der Aufkl Rung

Author: Karin Aldinger
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 364067328X
Size: 72.18 MB
Format: PDF, Docs
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Zeitschriften Im 17 Und 18 Jahrhundert Die Moralischen Wochenschriften Als Medium Der Aufkl Rung. Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 1,3, Universitat Leipzig (Kommunikations- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Einfuhrung in die Pressegeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Im ausgehenden 17. und am Beginn des 18. Jahrhunderts wurden die Zeitschriften zur Signatur des aufklarerischen Zeitalters. In dem vielzitierten Aufsatz von 1784 stellt Kant die Frage, was Aufklarung sei: "Aufklarung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmundigkeit.1 Das Individuum sollte die Freiheit haben, von seiner Vernunft in allen Stucken offentlich Gebrauch zu machen"; und allein der offentliche Gebrauch" der Vernunft" konne Aufklarung unter den Menschen zustande bringen." 2 Als geistige Bewegung spielte sich die Aufklarung aber nicht nur in den Kopfen der Menschen ab, sondern brachte sehr viele soziale Veranderungen mit sich. Die Fruhaufklarung wird aus geistesgeschichtlicher Sicht in den Zeitraum von 1720 angesetzt. Betrachtet man hingegen die Aufklarung aus sozialgeschichtlicher Sicht, beginnt der Prozess der Aufklarung schon im 17. Jh. (ca. 1670). Es entstand eine neue Kulturtragende Schicht, die des im 19. Jahrhundert auch zu politischer Macht kommenden Bildungsburgertums. Diese Schicht erlangte durch Handel, Bankgewerbe und durch das aufkommende Industriewesen, zu Reichtum und so zu sozialem Prestige. Das Burgertum war wesentlich an der Verbreitung und Entstehung von Medien beteiligt. Teils waren es Burger die selbst publizistisch tatig wurden, teils waren es die Zielgruppen fur diese sich neu entwickelnden Medien gewesen.3 [...] 1 Kant, Immanuel, Beantwortung der Frage: Was ist Aufklarung? in: Weischedel, Wilhelm, Werke in zwolf Banden. Frankfurt am Main, 1977, Bd. 11, S. 59. 2 Ebd. 3 Ruppert, Wolfgang, Burgerlicher Wandel. Die Geburt der modernen Gesellschaft im 18. Jahrhundert, Frankfurt a. M. 1983 S. 31 - 56."

Das 17 Und 18 Jahrhundert Und Gro E Themen Der Geschichte Preu Ens

Author: Wolfgang Neugebauer
Publisher: Walter de Gruyter
ISBN: 3110216620
Size: 70.59 MB
Format: PDF, Mobi
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Das 17 Und 18 Jahrhundert Und Gro E Themen Der Geschichte Preu Ens. Mit diesem Band ist das auf drei Bände angelegte Handbuch für Preußische Geschichte abgeschlossen. Sein zeitlicher Schwerpunkt liegt auf der Frühen Neuzeit (16.-18. Jahrhundert). Staat und Politik werden im chronologischen Überblick dargestellt. Von den „großen Themen“ der preußischen Geschichte werden das Verhältnis Brandenburg-Preußens nach Westeuropa, Brandenburg (Preußen) im Alten Reich, die Hugenotten als Minorität sowie die Geschichte Berlins als Residenzort dargestellt. Eine historiografische Einleitung referiert die Entwicklung Brandenburg-Preußens als Forschungsproblem von den landesgeschichtlichen Anfängen über die Epochen der Verwissenschaftlichung des Preußenthemas im 19. und 20. Jahrhundert über die Umbrüche von Diktaturen bis an die Schwelle zur Gegenwart. Mit seiner umfangreichen kritischen Bilanz verleiht das Handbuch der wissenschaftlichen Arbeit auf diesem Feld neue Impulse.

Notationskunde

Author: Karin Paulsmeier
Publisher:
ISBN: 9783796527340
Size: 31.14 MB
Format: PDF, Mobi
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Notationskunde. Grundlage des Musikunterrichts Die vorliegende Notationskunde ist aus der Unterrichtstätigkeit der Autorin an der Schola Cantorum Basiliensis hervorgegangen. Ihre Besonderheit besteht darin, dass sie theoretische Voraussetzungen mit den Erfahrungen der musikalischen Praxis verbindet. Dabei ist das Ziel, das jeweils originale Schriftbild einer Musik zum selbstverständlichen Ausgangspunkt der Interpretation werden zu lassen ' in Analogie zur Neuen Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, bei der die analytische und künstlerische Auseinandersetzung in der Regel ebenfalls den Weg über deren schriftliche Darstellung nimmt. Dieser Zielsetzung entsprechend, sind sowohl Musikerinnen und Musiker als auch musiktheoretisch Interessierte gleichermassen angesprochen. Im Anschluss an diese Publikation sollen zwei weitere Bände erscheinen, die sich mit der Notation früherer Jahrhunderte befassen (Notation des 15. und 16. Jahrhunderts und Notation des späten 12. bis 14. Jahrhunderts). Aus dem Inhalt Geschichtliche Voraussetzungen der Notation des 17. Jahrhunderts Rhythmische Grundbewegungen und darauf bezogene Proportionen in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts Erweiterung der Proportionsvorschriften und Bedeutungswandel des Begriffs «Proportion» ibergänge zum Taktsystem der musikalischen Klassik: ' battuta und Tact ' tempo giusto und Tempowörter Aufführungspraktische KonsequenzenÂ