Strafrecht Und Juristische Zeitgeschichte

Author: Martin Asholt
Publisher:
ISBN: 9783845255309
Size: 12.24 MB
Format: PDF
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Strafrecht Und Juristische Zeitgeschichte. Die Rechtswissenschaftliche Fakultät der FernUniversität in Hagen hat den 70. Geburtstag von Thomas Vormbaum zum Anlass genommen, am 21. und 22. Juni 2013 in Hagen ein Symposium zum Strafrecht und zur Strafrechtsgeschichte durchzuführen, für welches renommierte Experten aus dem In- und Ausland gewonnen werden konnten. Die gehaltenen Vorträge geben einen Eindruck von der Breite des wissenschaftlichen Schaffens des Jubilars. Im Vordergrund stehen neben dem Strafrecht vor allem die Juristische Zeitgeschichte, die Verbindungen von Literatur und Recht und die internationale Zusammenarbeit in der St.

Einf Hrung In Die Moderne Strafrechtsgeschichte

Author: Thomas Vormbaum
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3662455757
Size: 68.20 MB
Format: PDF, Docs
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Einf Hrung In Die Moderne Strafrechtsgeschichte. Moderne Strafrechtsgeschichte als Teil der juristischen Zeitgeschichte befasst sich mit der Rechtsentwicklung in unserer Rechtsepoche, d.h. im 19. und 20. Jahrhundert. Unter Berücksichtigung der allgemeinen geschichtlichen Entwicklung einerseits, der Bezüge zur Gegenwart andererseits bietet das Buch eine anschauliche Darstellung der (vorwiegend deutschen) Strafrechtsentwicklung einschließlich der jüngsten Entwicklung, die in einem abschließenden Kapitel als „juristisches Zeitgeschehen“ behandelt wird. Es setzt nur Schulkenntnisse in allgemeiner Geschichte und Grundkenntnisse im Strafrecht voraus und erwartet im Übrigen von den Leserinnen und Lesern nur Aufgeschlossenheit für geschichts- und rechtstheoretische Fragestellungen. Die 3. Auflage berücksichtigt das zuletzt erschienene Schrifttum und vertieft einige Einzelprobleme.

Transformation Von Diktaturen In Demokratien Und Aufarbeitung Der Vergangenheit

Author: Francisco Muñoz Conde
Publisher: Walter de Gruyter
ISBN: 3110247968
Size: 64.77 MB
Format: PDF, Docs
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Transformation Von Diktaturen In Demokratien Und Aufarbeitung Der Vergangenheit. This volume, which is released in section II of Legal Contemporary History (Juristische Zeitgeschichte), records the contributions made to one of the events sponsored by the Alexander von Humboldt-Foundation. Francisco Munoz Conde from the Pablo Olavide University in Seville and Thomas Vormbaum from the Open University Hagen are joint editors of the conference transcript. This work considers the transformation of dictatorships into democracies as well as coming to terms with the past. "

Immunit T Von Staatsoberh Uptern Eine Begrenzung Aus Gr Nden Der Menschenrechte

Author: Florian Hideg
Publisher: Bachelor + Master Publication
ISBN: 3958203302
Size: 10.73 MB
Format: PDF, Kindle
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Immunit T Von Staatsoberh Uptern Eine Begrenzung Aus Gr Nden Der Menschenrechte. Paris, 16. Januar 1919: Dem niederländischen Gesandten wird ein Schreiben des Obersten Rates der Alliierten durch den Generalsekretär der Friedenskonferenz überreicht. Die Note ist von dem französischen Ministerpräsidenten Clemenceau unterzeichnet. Darin verlangen die Vertragsstaaten des Versailler Friedensvertrags von der niederländischen Regierung die unverzügliche Auslieferung des abgedankten deutschen Kaisers Wilhelm II. Dieser hatte nach den revolutionären Ereignissen in Deutschland und seiner erzwungenen Abdankung am 28. November 1918 Exil in Schloß Amerongen in den Niederlanden gefunden. Gemäß Artikel 227 des Versailler Vertrags sollte Wilhelm II. „wegen schwerer Verletzung des internationalen Sittengesetzes und der Heiligkeit der Verträge“ vor einem noch zu gründenden internationalen Gericht der Prozess gemacht werden. Die ablehnende Antwort der niederländischen Regierung folgte am 21. Januar 1920. Zur Begründung hieß es, dass (1) die Niederlande keine Vertragspartei des Friedensvertrages seien und daher die Pflichten, die sich für Deutschland aus dem Vertrag ergäben, nicht auf die Niederlande übertragen werden könnten. Weiterhin fügte die niederländische Regierung an, dass sie (2) dem Krieg vollkommen ferngestanden, bis zuletzt ihre Neutralität aufrechterhalten und somit nur ihre eigenen Pflichten zu betrachten habe. Darüber hinaus berief sie sich auf (3) die nationale Tradition, die seit Jahrhunderten die Niederlande zu einem Zufluchtsort für die in internationalen Konflikten Unterlegenen gemacht habe. Unabhängig vom Stellenwert des Vertragswerkes von Versailles und des diplomatischen Tauziehens um die Auslieferung Wilhelms II. steht fest, dass es sich bei dem Auslieferungsbegehren um den ersten Versuch in der Geschichte des modernen Völkerrechts handelt, in dem ein ehemaliges Staatsoberhaupt wegen Verletzungen völkerrechtlicher Bestimmungen vor einem internationalen Tribunal hätte angeklagt werden sollen. Ebenso kann man diesen Vorgang als Zeichen für die Veränderung der jahrhundertealten Tradition des Völkergewohnheitsrechts werten. Von diesem Zeitpunkt an konnte sich ein Staatsoberhaupt, dessen Immunität vor Strafverfolgung aus einer Zeit stammte, in denen das Staatsoberhaupt den Staat personifizierte, nicht mehr zwangsläufig hinter der nahezu absoluten Souveränität des Staates verstecken. Seitdem und vor allem in den letzten Jahren gab es einige bemerkenswerte Entwicklungen im Bereich der Immunität von Staatsoberhäuptern, die in der vorliegenden Studie untersucht werden.